Der WGM-Gemeinschaftsstand der ALUMINIUM 2012 ist jetzt online!

 

Unter dem Link Aluminium 2012 können Sie sich über alle Happenings informieren und recherchieren, an welchen Events Sie teilnehmen möchten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch des WGM-Gemeinschaftsstandes vom 9. – 11. Oktober im Rahmen der ALUMINIUM 2012 in Düsseldorf. Sprechen Sie uns zu weiteren Fragen gerne jederzeit an.

 

Industriemetalle / Commerzbank Commodity Research 18.05.2012:

Schwache Aktienmärkte und vor allem der weiterhin sehr feste US-Dollar verhindern bislang eine nennenswerte Erholung der Metallpreise. Die Risikoaversion der Marktteilnehmer bleibt im Zuge der politischen Unsicherheiten in der Eurozone hoch. Allerdings werden offensichtlich bei manchen Metallen die niedrigen Preisniveaus mittlerweile als attraktive Einstiegsmöglichkeiten erachtet, was einen stärken Rückgang der Preise bislang verhindert. Gemäß der neuen Monatsstatistik vom World Bureau of Metal Statistics (WBMS) befand sich der globale Kupfermarkt in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres mit rund 157 Tsd. Tonnen im Angebotsdefizit. Für denselben Zeitraum des Vorjahres wies WBMS noch einen Überschuss in ähnlicher Größenordnung aus. Das aktuelle Defizit ist auf eine im Jahresvergleich deutlich gestiegene Nachfrage zurückzuführen, während die Produktion nur moderat zulegte. Damit zeigt sich die Kupfernachfrage von den Unwägbarkeiten und Unsicherheiten der Staatsschuldenkrise in der Eurozone und der damit verbundenen hohen Risikoaversion der Marktteilnehmer noch relativ unbeeindruckt. Allerdings wurden im ersten Quartal vor allem in China stark Lagerbestände aufgebaut, so dass es sich teilweise nicht um eine tatsächliche, sondern augenscheinliche Nachfrage handelt. An den anderen Metallmärkten bestanden zum Teil hohe Angebotsüberschüsse. Lediglich der globale Zinnmarkt war noch ausgeglichen.

Aufträge

Die Auftragseingänge in der Industrie erhöhten sich vorläufigen Angaben zufolge im März preis-, kalender- und saisonbereinigt im Vergleich zum Vormonat deutlich um 2,2 %. Im Februar hatten sie aufwärts revidiert um 0,6 % zugenommen. Der Umfang an Großaufträgen war für einen März durchschnittlich. Während die Hersteller von Vorleistungsgütern ein geringeres Bestellvolumen (-1,1 %) meldeten, verbuchten die Produzenten von Investitions- und Konsumgütern jeweils deutliche Auftragszuwächse von 4,2 % bzw. 5,0 %.   [mehr...]

Produktion

Die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe erhöhte sich im März vorläufigen Angaben zufolge gegenüber dem Vormonat preis-, kalender- und saisonbereinigt spürbar um 2,8 %. Im Monat zuvor war sie deutlich aufwärts revidiert um 0,3 % zurückgegangen. Die Industrieproduktion nahm um 1,5 % zu. Hierbei verzeichneten alle industriellen Hauptgruppen Zuwächse. Am deutlichsten ausgeprägt waren diese bei den Konsumgüterproduzenten mit +3,0 %. Auch bei den Herstellern von Investitionsgütern war mit +2,0 % ein merklicher Anstieg der Erzeugung zu verzeichnen.   [mehr...]